Eine Sonographie des Abdomens dient der Beurteilung aller Organe, die im Ober- und Unterbauch liegen. Untersucht werden die Bauchorgane mit Hilfe von Ultraschallwellen. Der Arzt fährt mit dem «Schallkopf» des Ultraschallgeräts über die Bauchoberfläche und erzeugt so Schnittbilder durch sämtliche Organe. Untersuchen lassen sich so insbesondere jene Organe, die wenig Luft enthalten – beispielsweise Leber, Gallenblase oder Bauchspeicheldrüse. Bei spezieller Fragestellung kann eine zusätzliche Farbdoppleruntersuchung Aufschluss über die Durchblutung der Organe geben. Bei unklaren Strukturveränderungen in Organen kann zur weiteren Abklärung eine ultraschallgesteuerte Punktion (Gewebeentnahme / Aszitespunktion) durchgeführt werden. Bei akuten oder chronischen Veränderungen des Darmes ist häufig die Sonographie eine zuverlässige diagnostische Ergänzung.
Ergänzend zur Sonographie kann eine Scherwellen-Elastographie der Leber durchgeführt werden. Diese Untersuchung dient der Messung der Lebersteifigkeit. Die gemessene Steifigkeit erlaubt Rückschlüsse auf mögliche Gewebeveränderungen oder Schädigungen der Leber, wie sie beispielsweise bei einer Leberfibrose oder Leberzirrhose auftreten können. Die Methode ist nicht-invasiv, schmerzfrei und stellt eine wichtige Ergänzung zur klassischen Leberdiagnostik dar. Bei akuten oder chronischen Veränderungen des Darmes ist häufig die Sonographie eine zuverlässige diagnostische Ergänzung.
Als nicht invasive Untersuchung wird eine Sonographie bei unklaren Bauchproblemen häufig als erstes bildgebendes Verfahren eingesetzt. Die Untersuchung ist schmerzfrei. Vor einer Sonographie sollte der Patient während mindestens sechs Stunden nichts essen. Idealerweise kommen sie mit einer gefüllten Harnblase zur Untersuchung.
Vorbereitung zur Sonographie des Abdomen